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Japan von A bis Z

Japan ist ein facettenreiches Land, welches man nicht in ein ein paar Sätzen beschreiben kann. Die Vielfalt des Landes überrascht mich immer wieder und daher habe Ich die folgende Liste zusammengestellt. Ich hoffe, dass auch du ein paar neue Facetten Japans kennenlernst und dich von diesem Land begeistern lässt. Japan von A bis Z ist meine Sicht auf das Land und es kann gut sein, dass du für den ein oder anderen Buchstaben eine andere Idee hast. Lass es uns in den Kommentaren wissen.

Viel Spaß beim lesen und entdecken:

Japan von A bis Z

Anime – Einer der absoluten Exportschlager Japans sind die animierten Filme, die weltweit Millionen von Menschen begeistern. Lass uns in den Kommentaren wissen, was dein Lieblingsanime ist?

Bento – Die japanische Lunchbox ist nicht nur gefüllt mit jeder Menge Leckereien, sondern besticht auch durch die wundervoll organisierte Zusammenstellung des Essens.

Cosplay – Hierbei handelt es sich nicht nur um eine Art der Verkleidung, sondern für die meisten um eine Lebenseinstellung, die Aussenstehende oft nur schwer verstehen können.

Drama – Japanische Dramen geben dir nicht nur einen einmaligen Einblick in die japanische Kultur, sondern helfen dir auch dabei dein Japanisch zu verbessern.

Enka – auch bekannt als der japanische Blues. Diese Songs hörst du vor allem in Karaoke Bars, denn die sentimentale und melancholische Stimmung ist unschlagbar.

Fuji – Der höchste Berg Japans und definitiv ein Ausflugsziel für dich, wenn du Japan besuchst.

Japan Urlaub

Geisha – Eine Geisha ist eine Entertainerin, die in vielen Bereichen talentiert ist. Dazu gehören zum Beispiel singen, tanzen,Literatur, das spielen eines Instruments, japanische Kultur und vieles mehr.

Hiragana – Die japanischen Schriftzeichen. Diese erscheinen zu Beginn extrem schwierig, aber wenn du dir unseren Hiragana Guide ansieht, wist du sehen wie einfach es sein kann diese zu lernen.

Izakaya – Japanische Bars die vor allem nach der Arbeitszeit sehr gut besucht sind und neben jeder Menge Alkohol auch ein paar leckere japanische Gerichte anbieten.

Judo – Einer der bekanntesten Kampfsportarten in Japan und mittlerweile eine olympische Disziplin.

Japanisch lernen

Kyoto – Die kulturelle Hauptstadt Japans, die ein wundervolles Kontrastprogramm zu Tokyo darstellt. Sieh dir unsere Kyoto Sehenswürdigkeiten an, Wenn du wissen willst, was man hier anstellen kann.

Lost in Translation – Der Film, der mich zum ersten Mal wirklich auf Japan aufmerksam gemacht hat und meine Interesse an Japan geweckt hat.

Manga – Die japanischen Comicbücher sind nicht nur für Kinder gedacht und erfreuen sich, nicht nur in Japan, großer Beliebtheit. Man findet die Bücher überall und es ist für jeden etwas dabei.

Ninja – Die Kampfkunst der Ninjas ist weltweit bekannt und gefürchtet. Auf dem Höhepunkt ihrer Zeit waren die Ninjas sowohl als Krieger, Spione und Auftragsmörder unterwegs. Auch heute gibt es noch viele Orte in Japan, an denen man sich zu einem Ninja ausbilden lassen kann. Allerdings solltest du viel Zeit und Geduld mitbringen, denn zum Ninja wird man nicht über Nacht.

Osaka – Die zweitgrößte Stadt Japans ist nahe Kyoto gelegen. Aber auch Osaka selbst hat jede Menge zu bieten. Osaka Castle, Einkaufsmeilen und jede Menge gutes Essen, plus ein tolles Nachtleben.

Pachinko – Ein beliebtes Automatenspiel in den japanischen Spielarkaden.

Qoo – Hierbei handelt es sich um einen beliebten Softdrink, der in verschiedenen Geschmäckern daher kommt. Hast du schon Mal Qoo getrunken?

Ramen – Natürlich findet man auch die bekannten Fertignudeln in japan. Aber wer wissen will, wie Ramen eigentlich zubereitet sein sollte, der wird seinen Augen nicht trauen. Dieses Nudelgericht ist ein Kassenschlager in Japan und du wirst während deines Japan Urlaubs jede Menge davon haben.

Japan Reise

Sushi – Sushi ist sicherlich das bekannteste Gericht Japans und wenn du in Japan unterwegs bist, solltest du verschiedene Bars und Restaurants besuchen, um Sushi auszuprobieren. Die Sushi, die du in Japan bekommst bekommst du nirgendwo sonst. Einfach nur lecker.

Tokyo – Die Hauptstadt Japans ist eine pulsierende Metropole, die ihresgleichen sucht. Wer Tokyo wirklich entdecken will, der sollet etwas Zeit mitbringen, denn es gibt viel zu sehen. Eine der interessantesten Städte der Welt.

Udon – Die japanischen Nudeln sind dicker als Ramen und werden auch als  Streetfood angeboten, das man an fast jeder Ecke bekommt. Udon kann man natürlich auch als komplette Mahlzeit zu sich nehmen. Sehr lecker! Ein weiteres Beispiel dafür, dass die japanische Küche eine der besten der Welt ist.

Videospiele – Das Land aus dem Nintendo und Sony kommen ist ein Paradies für jeden der Videospiele liebt. Du musst kein Otaku sein um dich hier zu amüsieren, aber es schadet nicht, wenn du ein bisschen talentiert bist.

Wasabi – Japanischer Meerrettich, der sowohl grün, scharf und lecker ist. Wunder dich nicht, wenn er dir die Tränen in die Augen treibt. Aber auf jeden Fall passt es super zu Sushi.

X – League – Die X-League ist die American Football Liga Japans.

Yen – Die Japanische Währung.

Zen – Eine Form des Buddhismus, die in Japan gelebt wird. Es gibt jede Menge Beuscher in Japan, die eine Menge Geld dafür bezahlen, um 5 Uhr geweckt zu werden und ein Gebet im Tempel zu sprechen.

Das ist mein Japan von A bis Z. Aber wie sieht dein Japan von A bis Z aus? Lass mich im Kommentarbereich wissen, was für dich typisch Japan ist?

Japanisch kochen: Gyudon selber zubereiten

Japanische Rezepte

Japanisch kochen: 「ぎゅうどん」

Bei 牛丼 (Gyudon) handelt es sich um eines der einfachsten und gleichzeitig auch vielseitigsten Gerichte der japanischen Küche, wobei es weder besonderer Kochfähigkeiten noch exotischer Zutaten bedarf. In diesem Rezept benutze ich herkömmliche Zutaten, die handelsüblich selbst beim Discounter erhältlich sind. Wer Zugang zu japanischen Würzmitteln hat, kann selbstverständlich auch diese benutzen.

Für eine Person benötigen wir:

  • 2 Tassen Langkornreis (eine Tasse entspricht etwa 160 ml)
  • 1 bis 2 Zwiebeln (je nach persönlichem Geschmack)
  • 1 Rindersteak oder ca. 200 bis 300 g Rind (hier besonders zu empfehlen sind Stücke aus Fehl- und Hochrippen und vor allem Ribeye; für den schmäleren Geldbeutel aber auch Minutensteaks)
  • 1 bis 2 Eier
  • Pflanzenöl (o.ä. neutrale Öle)
  • 2 bis 4 EL Sojasauce (Kikkoman finde ich persönlich am besten)
  • 2 bis 4 EL Rinderfond (oder Dashi, was aber vorher evtl. angerührt werden muss)
  • 1 EL Tafelessig (oder Mirin o.ä. Kochwein)
  • ½ TL Salz
  • 1 bis 2 TL Zucker
  • Wahlweise: Sesamsaat
  • Wahlweise: Frühlingszwiebeln 
  • Wahlweise: Käse

Japanische Rezepte

Schritt-für-Schritt-Anleitung:

1) Den Reis waschen und mit der doppelten Menge Wasser zum gewünschten Härtegrad kochen (nicht salzen).

2) Während der Reis kocht, die Zwiebeln in dünne, halbe Scheiben und das Rind in dünne, lange Streifen schneiden. Ebenfalls die Frühlingszwiebeln in dünne Ringe schneiden.

3) Das Öl in einer geeigneten Pfanne oder Topf erhitzen, die Zwiebeln hinzufügen und so lange braten, bis sie leicht glasig sind. Das Rindfleisch hinzufügen und ebenfalls braten, bis es nur noch schwach rosa ist.

4) Sojasauce, Fond, Essig, Salz und Zucker hinzugeben, gut einrühren und noch 3 bis 5 Minuten bei schwacher Hitze köcheln lassen. Die Sauce sollte etwas einkochen, aber nicht komplett verschwinden. Die Mengen der Würzmittel lassen sich hierbei nach Belieben variieren.

5) Wahlweise: Während das Rind köchelt, die Eier zum gewünschten Grad braten. Normalerweise wird das Ei roh zum 牛丼 dazugegeben. Wer das nicht wünscht, kann sie aber gerne braten.

6) Wenn alles bereit ist, den Reis in eine Schüssel geben, das Ei darauf verteilen (je Schüssel ein Ei) und je nach Wunsch untermischen, das Rind hinzugeben und wahlweise Sesamsaat und Frühlingszwiebeln darauf verteilen.

Das Resultat sieht dann in etwa so aus:

Die Rezeptur lässt sich nach Belieben anpassen, etwa mit anderen Fleischsorten, wobei lediglich die Würzmittel entsprechend angepasst werden müssen. Auch lässt sich Räuchertofu verwenden, wobei man darauf achten sollte, dass Räuchertofu länger angebraten werden muss, um seinen vollen Geschmack zu entfalten. 

Ebenso liegen die Grenzen bei den Garnierungen lediglich bei den eigenen Vorlieben. Man kann hier sehr viel kreatives Potential ausleben und es schmeckt allemal.

いただきます!

Japanisch Lernen: Satzpartikel lll

Japanisch Lernen

おはよう!

In dieser Lektion werden wir mit den bis jetzt vorgestellten Partikeln abschließen und noch etwas näher auf an Verben angefügte Endungen eingehen. Spezifisch werden wir den Fokus auf「から」und 「まで」sowie 「と」und 「も」richten. Legen wir gleich los!

Von und bis — 「から」と「まで」

Wie auch im Deutschen werden「から」und「まで」gebraucht, um entweder einen zeitlichen oder räumlichen Ursprung anzuzeigen oder die Länge einer Distanz oder eines Zeitintervalls zu verdeutlichen. Insofern können die beiden Partikeln, ebenfalls wie im Deutschen, als festes Paar oder einzeln auftreten, nur dass sie im Japanischen, wie es bei den anderen Partikeln auch der Fall ist, nach dem Bezugswort erscheinen anstatt davor.

Um die Rolle dieser beiden Partikeln zu verdeutlichen, nehmen wir uns wieder einiger Beispiele in Form eines Dialogs an. In diesem Gespräch ist Person A ein Tourist, der sich bei einer einheimischen Person B erkundigen will. Die Dialogpartner befinden sich in einem Bahnhof:

A: すみません。どこまでの京都までですか。

B: ごろ三時間三十分は電車で行く。

A: ここから?長いですね。

B: まあ、距離の東京から京都までは四百五十キロメートルおよそです。

A: あっ、そか。さては、長くないですね。

 

[A: Entschuldigen Sie. Wie weit ist es bis Kyoto?

B: Etwa dreieinhalb Stunden mit dem Zug.

A: Von hier aus? Das ist aber ziemlich lange.

B: Nun ja, die Distanz von Tokio bis Kyoto beträgt auch etwa 450 km.

A: Oh, verstehe. Dann ist es gar nicht so lang.]

In diesem Beispielsatz sehen wir, wie「から」und「まで」verwendet werden können. Prinzipiell funktionieren diese zwei Partikeln wie im Deutschen auch, nur dass sie im Japanischen postpositioniert sind — also nach dem Wort stehen, auf das sie sich beziehen. Im Beispiel「どこまでの京都までですか」taucht「まで」einmal im Verbund mit「どこ」auf, woraus sich das Fragewort „wieweit“ ergibt. 

Ebenso funktionieren「から」und「まで」bei der Betrachtung von Zeiträumen, wie im Beispiel:

 6日から7日まで日本にです。

[Von Juni bis Juli bin ich in Japan.]

Auch benutzt man「から」, wenn etwas zum Beispiel aus einem Container entfernt wird, wie im Beispiel:

お金を財布から出します。

[Ich nehme Geld aus meinem Portemonnaie.]

Allerdings kann「まで」in dieser Art nicht eingesetzt werden, da Empfänger oder Adressaten normalerweise mit「に」oder「と」markiert werden. Dazu können wir uns kurz zwei Beispiele ansehen.

Empfänger werden mit「に」gekennzeichnet:

あなたにお金をいくらか贈ります。

 

[Ich werde dir etwas Geld geben.]

Während Adressaten, etwa im Gespräch, mit「と」markiert werden:

昨日、友達と話しました。

[Gestern habe ich mit meinem Freund gesprochen.] 

Bei all diesen Betrachtungen sollte man eine Sache stets im Hinterkopf behalten: Solange Partikeln auf das Wort folgen, auf das sie sich beziehen und diese vor dem Verb stehen, spielt die Reihenfolge der direkten und indirekten Objekte keine Rolle.

Insofern besteht kein Unterschied zwischen den folgenden Beispielsätzen:

昨日、お金をいくらか友達に贈りました。

昨日、友達にお金をいくらか贈りました。

[Ich habe meinem Freund gestern etwas Geld gegeben.

Dagegen: „Ich habe gestern etwas Geld meinem Freund gegeben.“ hört sich im Deutschen zwar ziemlich hölzern an, ist aber nichtsdestotrotz korrekt.]

Es ist daher bei der Betrachtung japanischer Sätze ratsam, ein genaues Auge auf die Partikeln zu werfen, da diese sowohl Struktur als auch Bedeutung herstellen.

Ideen und Aussagen verbinden mit「と」und「も」

Die Partikeln「と」und「も」wurden in vergangenen Lektionen bereits angeschnitten und sollen an dieser Stelle noch einmal konkret behandelt werden. Auf der Bedeutungsebene kommen beide dem deutschen Konjunktiv „und“ gleich. Sie werden allerdings, je nach Situation, unterschiedlich eingesetzt. 

Bei Aufzählungen verwenden wir「と」, um die Kette der aufgezählten Dinge darzustellen:

スプーンとナイフとフォークがテーブルの上にあります。  

[Es befinden sich Löffel, Messer und Gabeln auf dem Tisch.]

In diesem Falle ersetzt die japanische Partikel「と」das Komma und den Konjunktiv im Deutschen. Bei dieser Art Aufzählungen ist es weiterhin üblich, die aufgelisteten Objekte an den Beginn eines Satzes zu stellen, denn obschon

テーブルの上にスプーンとナイフとフォークがあります。

von der Bedeutung her keinen Unterschied aufzeigt, wirkt der erstere Satz im Sinne des Sprachflusses natürlicher. 

Die Partikel「も」kann man verwenden, um darzulegen, dass Objekt B Eigenschaften mit Objekt A teilt. Oder anders gesagt, die Partikel kann in etwa „ebenso“ ausdrücken, wie in den folgenden Beispielen gezeigt.

明は日本人です。建太郎も日本人です。

[Akira ist Japaner. Kentaro ist ebenfalls Japaner.]

Im Gegensatz dazu kann man「も」verwenden, um eine Konstruktion à la „sowohl … als auch …“ herzustellen.

鞄も靴もテーブルの下にあります。

[Sowohl meine Tasche als auch meine Schuhe befinden sich unter dem Tisch.]

Bei „sowohl … als auch…“-Konstruktionen muss die「も」-Partikel an beide Objekte angehängt werden.

Als Konjunktiv kann「と」nur bedingt eingesetzt werden, da die Partikel noch eine Vielzahl anderer Funktionen erfüllt und es dadurch zu Verwechslungsgefahr kommen kann. Üblicher ist es, Aussagen mit verwandtem Sinninhalt mit einem Komma bzw. 読点 abzutrennen. Im Beispiel:

(Eine Anmerkung vorweg: Es gibt mehrere Möglichkeiten im Japanischen, wie man „letztes Jahr“ ausdrücken kann. Das letzte Jahr 去年, das letzte Jahr 昨年 oder das vorangegangene Jahr 前年 können in gleicher Weise benutzt werden, um „das letzte Jahr“ auszudrücken. Der einzige Unterschied besteht darin, dass  去年 etwa zehnmal häufiger gebraucht wird als  前年.)

昨年英語、今年日本語を学ぶしました。

[Letztes Jahr habe ich Englisch gelernt und dieses Jahr habe ich Japanisch gelernt. Wörtlich: Letztes Jahr Englisch, dieses Jahr Japanisch gelernt.]

Mit dieser Lektion sind die grundlegenden Partikeln in der japanischen Sprache abgedeckt. Im schriftlichen Bereich wird man ohne dieses Grundlagenwissen den Sinninhalt nur erahnen können (auch wenn etwa Nachrichtenblätter und Zeitungen strikteren Wortfolgen unterliegen). In der Alltagssprache wird man hingegen schnell feststellen, dass – wie bei anderen Satzelementen auch – viele Partikeln ausgelassen werden. Aber das ist ein Thema für eine andere Lektion.

Wir hoffen wie immer, dass euch diese Lektion das Lernen erleichtert und wünschen weiterhin viel Spaß mit der japanischen Sprache.

いってらっしゃい!

Ich Liebe Dich auf Japanisch

Ich liebe dich auf Japanisch

Es gibt unzählige Webseiten, auf denen du lernen kannst wie man Ich liebe dich auf Japanisch sagt und schreibt. Allerdings fehlen mir bei den meisten Alternativen die Details. Kleine Unterschiede machen in der Wortwahl einen riesigen Unterschied. Und damit du bei deinem nächsten Japan Urlaub nicht ins Fettnäpfchen trittst, habe Ich diesen ultimativen Guide zusammengestellt. Am Ende dieser Japanisch Lektion wirst du in der Lage sein Ich Liebe dich auf Japanisch in jeder Situation richtig zu verwenden. 

Bevor wir uns mit den speziellen Formen und Details der Liebe im Japanischen befassen, findest du hier erstmal die einfachste Übersetzung von Ich liebe dich auf Japanisch: 

Ich liebe dich auf Japanisch 

Ich liebe dich = 愛してる (ai shiteru) 

Hier handelt es sich um die einfachste Form, um auszudrücken dass du deinen Gegenüber liebst. Aber wird dir diese Sprachform wirklich weiterhelfen? Wenn du mehr lernen willst, dann solltest du weiterlesen. 

Ich mag (liebe) dich : 好きだよ – 大好きだよ

好きだよ (suki da yo) und 大好きだよ (dai suki da yo) bedeuten beide Ich mag dich auf Japanisch. Jetzt denkst du vielleicht, dass mögen nicht gleichzusetzen ist mit lieben. Allerdings gibt es Situationen, in denen beide Sätze “Ich liebe dich.” bedeuten. 

Wenn man zum Beispiel sagt ピザ好き ((pizza daisuki), dann bedeutet es mit Sicherheit “Ich mag Pizza”. Wenn dein Partner oder deine Partnerin aber 好きだよ (suki da yo) zu dir sagt, dann kann es je nach Situation und Beziehung in der ihr seid “Ich liebe dich” bedeuten. 

Dies ist mit Sicherheit der Fall, wen du 大好きだよ (dai suki da yo) verwendest. Denn wenn du ein 大 (dai – groß) vor 好き (suki) verwendest, dann bedeutet es “großes/viel mögen” und kann daher als Ich liebe dich auf Japanisch gedeutet werden. 

Deshalb ist es vielleicht eine gute Idee 大好き in drei Level zu unterteilen: 

  • Viele Gefühle – Ich liebe Pizza
  • Sehr viele Gefühle – Ich liebe es mit dir Zeit zu verbringen 
  • Super viele Gefühle – Ich liebe dich.

Macht Sinn? Sehr gut!

愛してるよ  (ai shiteru yo) für romantische Liebe

Wenn man 愛してるよ  (ai shiteru yo) verwendet, dann ist diese Form nur zwischen einem Paar mit romantischer Beziehung. Du würdest es also nicht mit deinen Eltern oder Freunden verwenden. 

Als nächstes sehen wir uns an, was der Unterschied zwischen 愛してる (ai shiteru) und 愛してます (ai shitemasu) ist. 

Ich liebe dich auf Japanisch

愛してますよ (ai shitemasu yo): “Ich liebe dich”

Hier handelt es sich um die formelle Form von 愛してるよ (ai shiteru yo). Aber warum sprechen zwei Personen, die sich lieben, formell miteinander? Es handelt sich hierbei aber tatsächlich um eine Form von Ich liebe dich auf Japanisch, die man nur mit einem intimen Partner verwendet. Diese Form von “Ich liebe dich” wird oft auch bei einem Heiratsantrag verwendet. Wenn du also um die Hand von deinem Gegnüber anhalten willst, dann solltest du 愛してますよ (ai shitemasu yo) verwenden. Du kannst diese Form auch oft in japanischen Dramen finden. Wenn einer der Charaktere seine Liebe zu seinem Gegenüber gesteht und die beiden noch nicht auf einem intimen Level sind. 

Männer sagen nicht “Ich lieb dich”

Es vielleicht auch gut zu wissen, dass du 愛してる (ai shiteru) oder 愛してます (ai shitemasu) in Japan nicht hören wirst. Ausser wenn du japanische Dramen schaust. Vor allem japanische Männer scheinen unzählige Gründe zu haben, nicht “Ich lieb dich.” zu sagen. Dies sollte aber auch keine Überraschung sein, denn japanische Männer sind nicht dafür bekannt, dass Sie ihre Emotionen öffentlich machen. Das trifft, wenn auch etwas weniger, auch für die weibliche Bevölkerung des Landes zu. 

恋 : Ich liebe ihn/sie auf Japanisch 

Manchmal wird dir vielleicht auch folgendes Kanji über den Weg laufen: 恋 Zum Beispiel: 恋しちゃった (koi shichatta) und 恋に落ちちゃった (koi ni ochichatta). Diese Formulierungen können dafür genutzt werden, um deine Gefühle auszudrücken. Allerdings handelt es sich hier nicht um Liebesbekundungen. Diese Formulierungen werden verwendet, wenn man ausdrücken will, dass man eine andere Person mag. 

Jetzt solltest du in der Lage sein Ich liebe dich auf Japanisch auszudrücken. Und zwar in jeder erdenklichen Lebenssituation. Was hälst du von unserem Überblick? Fandest du die Lektion hilfreich? Lass es uns in den Kommentaren wissen.