Japanisch kochen: Gyudon selber zubereiten

Japanisch kochen: 「ぎゅうどん」

Bei 牛丼 (Gyudon) handelt es sich um eines der einfachsten und gleichzeitig auch vielseitigsten Gerichte der japanischen Küche, wobei es weder besonderer Kochfähigkeiten noch exotischer Zutaten bedarf. In diesem Rezept benutze ich herkömmliche Zutaten, die handelsüblich selbst beim Discounter erhältlich sind. Wer Zugang zu japanischen Würzmitteln hat, kann selbstverständlich auch diese benutzen.

Für eine Person benötigen wir:

  • 2 Tassen Langkornreis (eine Tasse entspricht etwa 160 ml)
  • 1 bis 2 Zwiebeln (je nach persönlichem Geschmack)
  • 1 Rindersteak oder ca. 200 bis 300 g Rind (hier besonders zu empfehlen sind Stücke aus Fehl- und Hochrippen und vor allem Ribeye; für den schmäleren Geldbeutel aber auch Minutensteaks)
  • 1 bis 2 Eier
  • Pflanzenöl (o.ä. neutrale Öle)
  • 2 bis 4 EL Sojasauce (Kikkoman finde ich persönlich am besten)
  • 2 bis 4 EL Rinderfond (oder Dashi, was aber vorher evtl. angerührt werden muss)
  • 1 EL Tafelessig (oder Mirin o.ä. Kochwein)
  • ½ TL Salz
  • 1 bis 2 TL Zucker
  • Wahlweise: Sesamsaat
  • Wahlweise: Frühlingszwiebeln 
  • Wahlweise: Käse

Japanische Rezepte

Schritt-für-Schritt-Anleitung:

1) Den Reis waschen und mit der doppelten Menge Wasser zum gewünschten Härtegrad kochen (nicht salzen).

2) Während der Reis kocht, die Zwiebeln in dünne, halbe Scheiben und das Rind in dünne, lange Streifen schneiden. Ebenfalls die Frühlingszwiebeln in dünne Ringe schneiden.

3) Das Öl in einer geeigneten Pfanne oder Topf erhitzen, die Zwiebeln hinzufügen und so lange braten, bis sie leicht glasig sind. Das Rindfleisch hinzufügen und ebenfalls braten, bis es nur noch schwach rosa ist.

4) Sojasauce, Fond, Essig, Salz und Zucker hinzugeben, gut einrühren und noch 3 bis 5 Minuten bei schwacher Hitze köcheln lassen. Die Sauce sollte etwas einkochen, aber nicht komplett verschwinden. Die Mengen der Würzmittel lassen sich hierbei nach Belieben variieren.

5) Wahlweise: Während das Rind köchelt, die Eier zum gewünschten Grad braten. Normalerweise wird das Ei roh zum 牛丼 dazugegeben. Wer das nicht wünscht, kann sie aber gerne braten.

6) Wenn alles bereit ist, den Reis in eine Schüssel geben, das Ei darauf verteilen (je Schüssel ein Ei) und je nach Wunsch untermischen, das Rind hinzugeben und wahlweise Sesamsaat und Frühlingszwiebeln darauf verteilen.

Das Resultat sieht dann in etwa so aus:

Die Rezeptur lässt sich nach Belieben anpassen, etwa mit anderen Fleischsorten, wobei lediglich die Würzmittel entsprechend angepasst werden müssen. Auch lässt sich Räuchertofu verwenden, wobei man darauf achten sollte, dass Räuchertofu länger angebraten werden muss, um seinen vollen Geschmack zu entfalten. 

Ebenso liegen die Grenzen bei den Garnierungen lediglich bei den eigenen Vorlieben. Man kann hier sehr viel kreatives Potential ausleben und es schmeckt allemal.

いただきます!

Jetzt kostenlose Hiragana PDF sichern

Jetzt eintragen und sofort einfach und kostenlos Hiragana in einer Stunde lernen.

I agree to have my personal information transfered to MailChimp ( more information )

Wir werden deine Email-Adresse niemals an Dritte weitergeben.

Sebastian